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Passwortgenerator

Zufällige Passwörter und Passphrasen, die deinen Browser nicht verlassen.

sofort lokal berechnet
Ergebnis Zufall: lokaler CSPRNG
Klicke auf „Generieren“ – die Passwörter erscheinen hier und bleiben nur in diesem Fenster.
Bereit zum Start
Stärke Modus: Passwort
ausgezeichnet ≈ 95 Bit
95 Bit Entropie
62 Zeichen im Alphabet
16 Zeichen
16 × log₂(62) ≈ 95 Bit
Entropie ist die Zahl der Varianten in Bit: Jedes zusätzliche Bit verdoppelt die Arbeit des Durchprobierens. Länge ist wichtiger als „komplizierte“ Zeichen: 16 Kleinbuchstaben sind sicherer als 8 Zeichen mit Sonderzeichen.
Die Website speichert keine Passwörter und gibt sie nicht weiter. Wenn aber auf dem Gerät eine schädliche Erweiterung oder ein Keylogger läuft, hilft kein Generator. Für wichtige Konten: Passwortmanager und Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Woraus die Stärke eines Passworts entsteht

Ein Passwort wird nicht „nach Sinn“ geknackt, sondern durch Durchprobieren von Varianten. Je mehr Kombinationen möglich sind, desto länger arbeitet das Knackprogramm. Die Zahl der Varianten misst man in Entropiebits: Jedes Bit verdoppelt den Suchraum.

Der Passwortgenerator hat vier unabhängige Zeichensätze: Kleinbuchstaben (26), Großbuchstaben (26), Ziffern (10) und Sonderzeichen (26). Zusammen sind das 88 Zeichen – fast anderthalbmal so viele wie Buchstaben und Ziffern ohne Sonderzeichen. Entscheidend ist aber das Produkt aus Länge und Alphabetgröße.

Entropie in Bit

Die Formel ist einfach: Länge × log₂(Alphabet). Für eine Passphrase aus Wörtern – Wörter × log₂(Wörterbuch). Unten stehen Richtwerte, um die Größenordnung einzuschätzen.

Was für ein PasswortOptionenEntropie
8 Zeichen, Buchstaben und Ziffern62⁸≈ 48 Bit
12 Zeichen, Buchstaben und Ziffern62¹²≈ 71 Bit
16 Zeichen, alle Zeichensätze88¹⁶≈ 103 Bit
6 Wörter aus einem Wörterbuch mit 120 Wörtern120⁶≈ 41 Bit
8 Wörter aus einem Wörterbuch mit 120 Wörtern120⁸≈ 55 Bit

Passphrase oder Passwort

Ein Passwort aus 16 zufälligen Zeichen kann man sich kaum merken – sein Platz ist der Passwortmanager. Eine Passphrase aus 6–8 kurzen Wörtern merkt sich der Mensch wie ein Bild, und die Entropie ist mit einem 10–12-stelligen Passwort vergleichbar. Für das Master-Passwort eines Managers passt die Phrase besser: Sie lässt sich eintippen, ohne Angst, sie zu vergessen.

Ist das Wörterbuch klein, lässt sich die Passphrase leicht mit einem Wörterbuchangriff knacken. Deshalb werden die Wörter im Generator gleichverteilt aus einer festen Liste gezogen und nicht „nach Motiven“ aus deinem Leben.

Warum man Passwörter nicht wiederverwenden sollte

Ein Leak bei einem Dienst darf nicht die anderen öffnen. Angreifer nehmen Login- und Passwortdatenbanken und setzen sie auf allen beliebten Websites ein – das nennt sich Credential Stuffing. Ein Passwort für zehn Dienste bedeutet: Jeder Leak wird zum Verlust aller zehn Konten auf einmal.

Ein eigenes Problem sind „fast gleiche“ Passwörter wie qwerty2024 und qwerty2025. Die Regeln für Ziffernersatz sind Knacktools bekannt, deshalb bringen solche Varianten keinen Vorteil. Eine zufällige Zeichenkette aus dem Generator schon.

Was nach der Generierung zu tun ist

  • Speichere das Passwort im Passwortmanager, nicht in einem Chat oder einer Notiz auf dem Desktop;
  • Schalte die Zwei-Faktor-Authentifizierung ein, wo sie verfügbar ist;
  • Schicke das Passwort nicht per Messenger – auch nicht an dich selbst;
  • Ändere es, wenn der Dienst einen Leak meldet.
Häufige Fragen
Gehen die Passwörter wirklich nicht an den Server?
Ja. Die Zeichenketten entstehen im Browser aus zufälligen Bytes eines lokalen Generators. Das Netz wird nur für das öffentliche Zufalls-Beacon genutzt – die Passwörter selbst landen in keiner Anfrage.
Warum ähnliche Zeichen ausschließen?
Die Zeichen 0 und O, 1, l und I verwechselt man leicht, wenn das Passwort von einem Zettel abgetippt oder diktiert werden soll. Der Ausschluss verkleinert das Alphabet um 5 Zeichen und kostet weniger als zwei Bit – in der Praxis zugunsten des Komforts vernachlässigbar.
Reichen 12 Zeichen?
Für die meisten persönlichen Dienste ja, wenn die Zeichen wirklich zufällig sind: Das sind etwa 71 Bit. Für E-Mail, Bank und Passwortmanager nimm 16 oder mehr: 95–103 Bit reichen mit Reserve für Jahre.
Braucht ein langes Passwort Sonderzeichen?
Optional. Sonderzeichen bringen etwa 28 Varianten pro Position, doch Länge bringt mehr. Manche Websites verlangen aber mindestens ein Sonderzeichen – dann schalte diesen Satz einfach ein.
Kann man Passwörter für die Bank erzeugen?
Technisch spricht nichts dagegen: Die Zeichenketten sind kryptografisch zufällig. Beachte aber: Die Sicherheit hängt vom Gerät und davon ab, wie du das Passwort aufbewahrst. Für die Bank schalte unbedingt die Zwei-Faktor-Authentifizierung ein.
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